Bonaventura-Gymnasium

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Musik macht schlau – Musik macht Freu(n)de

Die Auswirkungen des aktiven Musizierens

auf die Persönlichkeitsentwicklung

 

Für komplexes Denken brauchen wir komplexe Musik....

Jede Musik, die eine logische Ordnung hat, die einem Muster gehorcht, erzeugt ein Gefühl für die Ordnung.

Sting, Rock- und Jazzmusiker, in: GEO 11/2003

 

Musik macht schlau, sie fördert die Entwicklung des Gehirns

Die aktuelle Hirnforschung kann heute mit bildgebenden Verfahren beweisen, was man schon sehr lange vermutet hat: Musik fordert und fördert die Entwicklung des Gehirns, sie verändert unsere Hirnstrukturen in vielen Bereichen positiv.

Aktives Musizieren fördert Lernprozesse. Gesang oder das Spielen eines Instruments fordern von uns die gleichzeitige Verarbeitung vieler Informationen: Wir müssen gleichzeitig hören, sehen (die Finger / Hände), lesen (Noten), mit den Händen greifen und werden dann auch noch emotional berührt. Das Gehirn reagiert auf diese Anforderung mit der Bildung und gleichzeitigen Verknüpfung unzähliger neuer Nervenzellen. Heute kann man zeigen, dass Kinder bereits nach einem Jahr aktiven Musizierens eine höhere Zahl an Nervenzellen in den verschiedenen, durch die Musik aktivierten Hirnregionen gegenüber denen haben, die nicht musizieren, und zwar in den Regionen fürs Hören, der Bewegung, der Sprache.

Die Konsequenz daraus: Aktives Musizieren/Singen hat den Stellenwert eines ganzheitlichen Förderprogramms, in dem praktische Fähigkeiten und permanente Verarbeitung von komplexen Informationen mit der individuellen Persönlichkeit in Einklang kommen. Das, was man immer schon beobachtet hat, lässt sich heute beweisen: Schüler; die aktiv musizieren, sind häufig leistungsfähiger und sozial kompetenter.

Sie erleben, dass beispielsweise ein Musikstück eine Struktur aufweist, die sie als logisch empfinden. Hier entwickelt sich die „Lust am Verstehen“. Dies kommt der Entwicklung im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich entgegen.

Ähnliches passiert im Bereich der Sprache, sie hat einen konkreten Bezug zur Musik: Das Gehirn nutzt für die Musik und die Sprache ähnliche neuronale Netzwerke: Musik fördert das Wortgedächtnis und die Sprachentwicklung insgesamt. Musik und Sprache sind sehr alte, kulturgeschichtliche und kulturübergreifende Fähigkeiten, sie dienen seit jeher als Mittel zur Kommunikation.

 

Musik macht Freu(n)de und schafft Gemeinschaft

„Wer singt oder ein Instrument spielt, erlernt eine zweite Sprache. Die Sprache der Musik ist unerschöpflich in ihrer Vielfalt, sie durchbricht Mauern der Vereinsamung, sie verbindet Menschen miteinander.“

Prof. Dr. Roman Herzog, ehemaliger Bundespräsident

 

Jeder von uns kennt das Gefühl – man hört ein bestimmtes Lied oder Musikstück und ist emotional berührt. Man erinnert sich an Lebenssituationen, die mit einem Musikstück verbunden sind. Ein fröhliches Stück bringt einen zum Lächeln oder sogar Mitsingen (Faschingslieder). Wie gerne tanzen wir zu einem Musikstück, wenn wir fröhlich sind, oder beginnen zu weinen, wenn ein Lied in uns einen bestimmten emotionalen Nerv trifft!

 

Musik erleben am „Bona“

Einen ganz besonderen, eigenen Stellenwert hat das gemeinsame Erleben von Musik. Dieser zeigt sich in allen Ensemble – und Instrumentalgruppen. Gemeinsames Musizieren erlaubt uns, gemeinsam etwas zu erarbeiten, zu erfahren, zu erleben, sich darüber auszutauschen, Stimmungen aufzunehmen, zu kooperieren und sich sozial zu vernetzen. Es schafft eine emotionale Verbundenheit, weil hier etwas Positives gemeinsam erlebt wird. Dieses gemeinsame Erleben lässt gerade in der manchmal schwierigen Zeit des Heranwachsens wunderbare Freundschaften entstehen, die ein Ausgleich sein können für emotionale Belastungen, wie sie sich oft in der Pubertät einstellen.

Es ist ein gutes Zeichen, wenn Kinder ihr Interesse an der Musik äußern, indem sie im Chor singen oder ein Instrument lernen wollen. Viele haben ja bereits während der Grundschulzeit erste Erfahrungen gesammelt. Für manche ist die Beteiligung in einem Chor oder Instrumentalensemble ganz neu, schnell sind sie aber erfahrungsgemäß mit viel Freude dabei! Diese Freude an der Musik wollen wir fördern und ihrem Kind verschiedene Wege ermöglichen, aktiv zu musizieren.

Theoretisches und praktisches Vorwissen sind zum Einstieg in den musischen Zweig nicht erforderlich!

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