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1. Fenster

Ein Adventskalender gestaltet von der gesamten Bona-Schulfamilie

Im Advent bereiten wir uns auf Weihnachten vor. Weihnachten mit Krippendarstellung, mit Ochse und Esel hat vor gut 800 Jahren der heilige Franziskus eingeführt. Er wollte damit den Menschen das Wunder der Menschwerdung Gottes mit verschiedenen Sinnen erlebbar machen. Wir möchten deshalb in diesem Jahr, in dem unser Schulmotto „Bona-natura“ lautet, einen Adventskalender gestalten, an dem sich alle Klassen beteiligen sollen und der an einigen Tagen auch einige franziskanische Begriffe beinhalten soll.

Gestaltet von der 11a mit folgendem Impuls:

Die Sonne – Sinnbild ihres Schöpfers

Die Sonne ist das Auge der Welt, die Freude des Tages, die Schönheit des Himmels, die Anmut der Natur, das Juwel der Schöpfung.

Denke, sooft du sie schaust, an ihren Meister! Preise, sooft du sie bewunderst, ihren Schöpfer! Wenn schon die Sonne, die Sein und Schicksal der Schöpfung teilt, so lieblich strahlt, wie gut muss jene »Sonne der Gerechtigkeit« sein!

Ambrosius (um 340 – 397), Kirchenvater, Bischof von Mailand und Hymnendichter

 

2. Fenster

Ein Adventskalender gestaltet von der gesamten Bona-Schulfamilie

Gestaltet von der Klasse 11b mit folgendem Impuls:

Der Mond ist aufgegangen – und auch auf diesem Fenster ruht er still über der Welt.
So wie im Lied scheint sein mildes Licht die Hektik des Tages zu beruhigen. Sterne stehen über allem wie leise Hoffnungen, und die Silhouette von Schlitten und Tannen erinnert daran, dass in der Dunkelheit nicht nur Schatten wohnen, sondern auch Geborgenheit.
Vielleicht lädt uns dieses Bild, wie auch das Lied, dazu ein: einen Moment still zu werden, die Welt freundlich zu betrachten und das eigene Herz zur Ruhe kommen zu lassen.
Denn oft beginnt Frieden genau dort – in einem Augenblick des Hinschauens und Durchatmens.

 

 

3. Fenster

Ein Adventskalender gestaltet von der gesamten Bona-Schulfamilie

Gestaltet von der Klasse 10a mit folgendem Impuls:

Die Sterntaler

Es war einmal ein kleines Mädchen, dem war Vater und Mutter gestorben, und es war so arm, dass es kein Kämmerchen mehr hatte, darin zu wohnen, und kein Bettchen mehr hatte, darin zu schlafen, und endlich gar nichts mehr als die Kleider auf dem Leib und ein
Stückchen Brot in der Hand, das ihm ein mitleidiges Herz geschenkt hatte. Es war aber gut und fromm.

Und weil es so von aller Welt verlassen war, ging es im Vertrauen auf den lieben Gott hinaus ins Feld. Da begegnete ihm ein armer Mann, der sprach: „Ach,
gib mir etwas zu essen, ich bin so hungrig.“ Es reichte ihm das ganze Stückchen Brot und sagte: „Gott segne dir’s,“ und ging weiter. Da kam ein Kind, das jammerte und sprach: „Es friert mich so an meinem Kopfe, schenk mir etwas, womit ich ihn bedecken kann.“ Da
tat es seine Mütze ab und gab sie ihm. Und als es noch eine Weile gegangen war, kam wieder ein Kind und hatte kein Leibchen an und fror: da gab es ihm seins; und noch weiter, da bat eins um ein Röcklein, das gab es auch von sich hin. Endlich gelangte es in einen Wald, und es war schon dunkel geworden, da kam noch eins und bat um ein Hemdlein, und das fromme Mädchen dachte: „Es ist dunkle Nacht, da sieht dich
niemand, du kannst wohl dein Hemd weggeben,“ und zog das Hemd ab und gab es auch noch hin. Und wie es so stand und gar nichts mehr hatte, fielen auf einmal die Sterne vom Himmel, und waren lauter blanke Taler; und ob es gleich sein Hemdlein weggegeben, so hatte es ein neues an, und das war vom allerfeinsten Linnen. Da sammelte es sich die
Taler hinein und war reich für sein Lebtag.

 

 

4. Fenster

Ein Adventskalender gestaltet von der gesamten Bona-Schulfamilie

Gestaltet von der Klasse 10b mit folgendem Impuls:

Die heilige Barbara

Die heilige Barbara war der Legende nach eine wunderschöne junge Frau, die im 3. Jahrhundert in Nikomedien lebte.

Ihr Vater, ein reicher Heide namens Dioskuros, sperrte sie in einen Turm, um sie vor der Außenwelt und potenziellen Verehrern zu schützen. Während ihrer Gefangenschaft kam Barbara mit dem Christentum in Berührung und konvertierte.
Als Barbara sich zum Christentum bekannte, ließ sie in ihrem Turm ein drittes Fenster einbauen, um die Dreifaltigkeit zu symbolisieren. Ihr Vater war darüber so erzürnt, dass er sie vor den römischen Präfekten brachte. Trotz Folter weigerte sich Barbara, ihrem Glauben abzuschwören. Schließlich wurde sie von ihrem eigenen Vater enthauptet. Der Legende nach wurde Dioskuros unmittelbar danach von einem Blitz getroffen und getötet.
Barbara wird als Schutzpatronin verehrt. Ihr Gedenktag ist der 4. Dezember.

 


 

5. Fenster

Ein Adventskalender gestaltet von der gesamten Bona-Schulfamilie

Gestaltet von der Klasse 9a mit folgendem Impuls:

Thema Liebe

 

8. Fenster

Ein Adventskalender gestaltet von der gesamten Bona-Schulfamilie

Gestaltet von der Klasse 5a mit folgendem Impuls:

Der Weg nach Bethlehem war lang. Staub lag in der Luft, die Schritte waren schwer, und Maria spürte jedes Ruckeln des Esels. Noch war das Kind nicht geboren. Noch war vieles ungewiss. Doch über ihnen leuchtete bereits der Stern.
Maria war nicht am Ziel – sie war unterwegs.
Und vielleicht ist gerade das der Moment, in dem ihr Glaube am hellsten strahlte.
Denn Maria ging diesen Weg nicht, weil er bequem war, sondern weil sie Gott vertraute. Der Engel hatte es ihr zugesprochen: „Fürchte dich nicht.“ Dieser Zuspruch trug sie weiter als jede menschliche Kraft.
Der Stern über ihnen war wie ein Zeichen Gottes:
Das Licht beginnt nicht erst zu leuchten, wenn wir am Ziel sind.
Gottes Führung beginnt auf dem Weg.

Maria ritt weiter, Schritt für Schritt, gehalten von Josef, gehalten von Gottes Verheißung. Der Stern kündigte etwas an, das noch nicht sichtbar war – und doch schon wirklich.
 


 

9. Fenster

Ein Adventskalender gestaltet von der gesamten Bona-Schulfamilie

Gestaltet von der Klasse 5b mit folgendem Impuls:

Was hinter der Geschichte mit dem Wolf von Gubbio und Franziskus steckt. In der Stadt Gubbio lebte ein Wolf, der den Menschen große Angst machte. Niemand traute sich mehr vor die Stadt. Franziskus hörte davon und ging mutig zu dem Wolf – ohne Waffen, nur mit Vertrauen auf Gott. Der Wolf wollte ihn zuerst angreifen, doch Franziskus sprach ruhig mit ihm. Er versprach dem Wolf, dass die Menschen ihn nicht mehr jagen würden, wenn er aufhörte, ihnen zu schaden. Der Wolf stimmte zu, und die Menschen von Gubbio gaben ihm von da an täglich zu essen. So lebten Wolf und Stadt friedlich zusammen.

Die Geschichte zeigt: Gott möchte Frieden – sogar dort, wo wir ihn uns kaum vorstellen können. Franziskus vertraut darauf, dass jedes Geschöpf, auch ein Wolf, in Gottes Hand ist. Mit Mut, Freundlichkeit und Liebe kann sich etwas verändern, das zuerst gefährlich oder fremd erscheint. Wir können wie Franziskus Brücken bauen, Streit beenden und Frieden stiften – weil Gott immer an unserer Seite ist.
 


 

10. Fenster

Ein Adventskalender gestaltet von der gesamten Bona-Schulfamilie

Gestaltet von der Klasse 6a mit folgendem Impuls:


 

11. Fenster

Ein Adventskalender gestaltet von der gesamten Bona-Schulfamilie

Gestaltet von der Klasse 6b mit folgendem Impuls:

„Ein Esel geht nach Betlehem“ – Als damals vor langer Zeit ein heller Stern am Himmel stand, der die Geburt eines neuen Königs ankündigen sollte, konnten die Leute dies kaum glauben. Einer jedoch machte sich direkt auf den Weg nach Betlehem, ein kleiner Esel. Er wollte den neugeborenen König begrüßen. Tage und Nächte lang wanderte er auf steinigen Wegen über steile Hügel. Unterwegs begegnete er vielen Tieren, die den Esel fragten, wohin er lief. „Du bist doch ein blöder Esel“, „Was bildest du dir ein, über DICH wird sich ein neuer König doch nicht freuen!“ entgegneten ihm die Tiere und verspotteten ihn. Der Esel jedoch führte seinen Weg fort und gelangte schließlich zum Stall nach Betlehem. Leise begrüßte der Esel das kleine Kind auf Heu und Stroh und der neue König lächelte ihn an. Da wusste er, dass Jesus jedem seine Liebe schenkt.

12. Fenster

Ein Adventskalender gestaltet von der gesamten Bona-Schulfamilie

Gestaltet von der Klasse 9b mit folgendem Impuls:

Psalm 23

Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
Er weidet mich auf einer grünen Aue
und führet mich zum frischen Wasser.
Er erquicket meine Seele.
Er führet mich auf rechter Straße
um seines Namens willen.
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal,
fürchte ich kein Unglück;
denn du bist bei mir,
dein Stecken und Stab trösten mich.
Du bereitest vor mir einen Tisch
im Angesicht meiner Feinde.
Du salbest mein Haupt mit Öl
und schenkest mir voll ein.
Gutes und Barmherzigkeit
werden mir folgen mein Leben lang,
und ich werde bleiben
im Hause des Herrn immerdar.

Die 9b wünscht allen eine schöne Weihnachtszeit!